Resteverwertung
Immer wieder lecker. Unser Lieblingskunde kommt in die Agentur, und natürlich werden Schnittchen gereicht. Wurst, Käse, Mett. Appetitlichkeiten halt. Allerdings hält der Kunde viel auf sich. Und er weiß, wie scheiße es aussieht, wenn man während einer Besprechung ein Mett-Zwiebel-Brötchen kaut. Also verzichtet er darauf.

Nach vier Stunden ist das Meeting zuende, der Kunde bricht auf, die Brötchenteller sind noch größtenteils unberührt (mein Lieblings-Berater konnte sich wieder nicht zurückhalten). Freudestrahlend startet unsere Sekretärin einen Rundruf: “Es ist noch etwas zu essen da. Bedient Euch!” Kennt jemand etwas Schmackhafteres als angetrocknetes Mett? Und mein Respekt gegenüber der Bodenständigkeit unseres Kunden in Hinsicht auf die wallenden Düfte im Besprechungsraum.



Hey, das Bild habe ich auch mal für einen Beitrag aus dem Internet geliehen… damals ging’s um schlechte Religionswitze.
“Buddhabrot mit Mohamett” stand da drunter.
Herr Ramses hält es heute noch für meine beste Pointe.
(vielleicht sollte mir das zu denken geben…
Übrigens: Ich habe bisher weder Morddrohung erhalten (naja, Buddhisten sind eben doch eher - äh - ruhig…), noch hat man mich wegen Internet-Bildausleihe abgemahnt.
OK. Jetzt mache ich mir nicht mehr nur Gedanken über die Menschenfreundlichkeit der Agentur, sondern auch über die Halbwertszeit von Mettbrötchen bei unserem Catering-Unternehmen.
Sollen wir den Begriff “Meeting” durch “Metthing” ersetzen. Das klingt doch sowieso viel deutscher respektiv germanischer: Meeting + Mett + Thing.