Ein Y für ein B vormachen
Gestern abend bei Beckmann. Der beinharte Talker fragte Frau Ypsilanti, ob sie sich von den Linken wählen lassen würde. Ihre Antwort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: “Das ist in mir nicht entschieden.” Eine wahrhaft lyrische Formulierung. War ihr ein “Ich bin unentschieden” zu entschieden? Wollte sie das Ich vermeiden: “Ich habe mich noch nicht entschieden”? Sie distanziert sich selbst von sich selbst. Da bleibt die Frage, wer oder was entscheidet: das Über-Ich, das Es, die Beck-Messerei, die Ideale der SPD oder gar die Antimaterie von Roland Koch.



persönlich würde ich das ja deutlich simpler sehen: Frau Yps hat eine gespaltene Persönlichkeit und durch das komplizierte Wahlsystem (panaschieren, kumulieren) läuft die Auszählung noch…
renke
März 4, 2008 um 2:44
Diese Lösung wäre mir sehr sympathisch, denn sie spräche immerhin für eine hohe Wahlbeteiligung von 100 %.
Jazz Inaria
März 4, 2008 um 3:06
aus mir kommt kein kommentar dazu.
Ad
März 4, 2008 um 5:41