Was sind das denn für Arschlöcher?
Ich glaub’s nicht. Nach einer Studie, die die Süddeutsche Zeitung zusammenfasst, sind die Regelsätze von Hartz IV zu hoch. Unter anderem enthielte die Studie diese Annahme:
Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur wurden lediglich ein, für Kommunikation zwei Euro veranschlagt.
Bitte nochmal auf der Zunge zergehen lassen: 1,00 € für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Pro Monat. Ob der neue Batman-Film jetzt ein Teil der Kultur ist, sei dahingestellt, aber die Eintrittskarte hat 9,50 € gekostet. Das heißt, ein Hartz IV-”Anhänger” müsste darauf neuneinhalb Monate sparen. Die Jahresgebühr für die Stadtbibliothek kostet – glaube ich – um die 20,00 €. Jetzt wird’s eng. Von eigenen Büchern ganz zu schweigen. Menschenwürdig?



so ein scheiß kommt raus, wenn theoretiker sich an der praxis vergehen. da wird mir übel…
Ad
September 6, 2008 um 3:00 nachmittags
Ich hab die “Studie” leider nirgendwo im Netz finden können, aber mich hätte schon interessiert, wofür der monatliche Kultur-Euro angedacht war. Ist aber auch nicht so wichtig. Als nächstes warrte ich auf die Studie, die belegt, dass es zwingend notwendig ist, zwei (!) Professoren eine Studie erarbeiten zu lassen, in der ausgerechnet wird, wie viel Geld man braucht, um einen Menschen am Leben zu halten.
ramses101
September 9, 2008 um 9:11 vormittags
http://www.freie-publizistin.de/studie.pdf
Jazz Inaria
September 9, 2008 um 10:16 vormittags
Ich danke, werde ich mir heute Abend mal zu Gemüte führen.
ramses101
September 9, 2008 um 10:31 vormittags