Jazz Inaria

Singsang

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 28th, 2008

OK. Wer wirklich zu viel Zeit hat, gibt das hier in die Kommandozeile von Terminal ein (ja, Mac-User sind gemeint):

osascript -e ’say “oh This is a silly song silly song silly song this is the silliest song ive ever ever heard So why keep you listening listening listening while you are supposed to work to work to work to work its because i hate my job hate my job hate my job its because i hate my job more than anything else No its because youve no life youve no life youve no life and you better go get one after forwarding this crap” using “cellos”‘

Wunderbar, wofür die Menschen sich Zeit nehmen. (via usingmac)

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Hier spricht der Anti-Christ

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 24th, 2008

“A religious treasure” - spätestens an dieser Stelle drehte sich Jesus im Grabe, läge er in einem. Man kann gar nicht früh genug anfangen, die unschuldigen Kleinen zu indoktrinieren - mit der Talking Jesus Doll. Alle Zitate sind garantiert nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Pfui Teufel!

Was für ein Horror!

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 24th, 2008

Immer wieder eilt eine Nachricht durchs Netz, die beschreibt, wie Autos funktionieren würden, wenn sie so wären wie Windows XP XYZ. Dieses Dokument muss jetzt angepasst werden. Microsoft bringt eine Windows-Version für Roboter auf dem Markt. Ich bin ja kein Experte. Aber ich würde Automobil-Aktien eines Unternehmens abstoßen, wenn ich erführe, dass es in Zukunft mit microsoft-gesteuerten Roboterarmen Fahrzeuge produzieren will. Und den menschlichen Zuarbeitern wünsche ich eine ordentliche Gefahrenzulage.

Ordentlich verwirrt

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 21st, 2008

Seit einiger Zeit bin ich sowieso schon ordentlich verwirrt. Meine Psyche versucht sich noch an diesen multiplen Herausforderungen: Du bist Deutschland, Wir sind Papst und das Team und was weiß ich noch alles. Nun hat die Polizei in Berlin zugeschlagen. Gegen die “spanische Russenmafia”. Zwei Wörter, drei (Sic!s). Ein bisschen Spanien, ein bisschen Russland, ein bisschen Italien. Babylonische Gaunerverwirrung.

Gegen schlechte Laune

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 19th, 2008

Es gibt Musik, die glücklich macht. Am wirkungsvollsten, wenn sie direkt ins Blut geht. Doch dafür braucht es Interpreten, die Musik SIND - dann verschwindet der Unterschied zwischen Musik und Mensch. Das mutet jetzt ein wenig esoterisch an, aber Ihr wisst schon, was ich meine. Eines der Stücke, die auf mich so wirken, ist Cottontail in der Interpretation von Ella Fitzgerald beim Stockholm-Konzert. Wem da nicht die Augen vor Freude tränen, ist selber schuld. Ähnliche Wirkung hat die Improvisationskunst von Gabriela Montero. Im Handumdrehen verjazzt sie eine “Volksweise”. So ungefähr stelle ich mir es vor, wenn Chopin oder Liszt in romantischen Zeiten ihr Publikm verzauberten.

Gefallene Engel

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 18th, 2008

Luzifer ist ein gefallener Engel. Ich stelle mir immer vor, dass Gott ihn nach einer Untat missgünstig angeschaut hat und ihm dann die Flügel ausgerissen hat. Luzifer ist dann auf die Erde gefallen und hat sich den Fuß verrenkt. Seitdem ich dann und wann ein Herz und ein Auge an die Euro2008 verliere, denke ich, dass Luzifer noch einige Zwillingsbrüder hatte. Oder sind Euch nicht die Spuren der ausgerissenen Flügel auf den Rücken der Euro-Schiedsrichter aufgefallen?

Auf meinem Nachttisch: Nietzsche

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 17th, 2008

Da sitze ich gerade im Flugzeug und lasse mich bei meiner Lektüre von Nietzsche ertappen. Suchend schweifte mein Blick, ob er da irgendwo säße und meine Gedanken läse:

Wie wenig Vernunft, wie sehr der Zufall unter den Menschen herrscht, zeigt das fast regelmäßige Mißverhältnis zwischen dem sogenannten Lebensberufe und dem ersichtlichen Nichtberufensein: die glücklichen Fälle sind Ausnahmen wie die glücklichen Ehen, und auch diese werden nicht durch Vernunft herbeigeführt. Der Mensch wählt den Beruf, wo er noch nicht fähig zum Wählen ist; er kennt die verschiedenen Berufe nicht, er kennt sich selbst nicht; er verbringt seine tätigsten Jahre dann in diesem Berufe, verwendet all sein Nachdenken darauf, wird erfahrener; erreicht er die Höhe seiner Einsicht, dann ist es gewöhnlich zu spät, um etwas Neues zu beginnen, und die Weisheit hat auf Erden fast immer etwas Altersschwaches und Mangel an Muskelkraft an sich gehabt.
Wir Philologen, Friedrich Nietzsche 

Ja, ja, der Mann hat Recht. Und es ist eine gute Erklärung, weshalb 80 Prozent aller Menschen, mit denen man in irgendeiner Weise fachlich zu tun hat - dazu zählt die Wurstfachverkäuferin so wie der Assistent der Geschäftsführung und der Creative Director - professioneller Ausschuss sind. Und es immer der Grund, dass man verzeihen muss. Hätten sie es vorher besser gewusst, stünden sie jetzt nicht da, wo sie sind und wo sie uns auf die Eier gehen. Sie haben halt die Kurve nicht gekriegt - genauso wie wir (ja, ich bin mir der rekursiven Argumentation wohl bewusst). 

Man kann’s auch übertreiben

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Juni 3rd, 2008

Gerade erfahre ich, dass Teile der Asche des Pringles-Verapackungs-Erfinders/Designers in einer Pringles-Verpackung begraben werden. Er hat sich wohl sehr mit seiner Erfindung identifiziert und möchte auf Dauer ihr Vakuum füllen. Ich hingegen möchte in meinem Allzweckauto begraben werden, dass ich im Alter von 4 1/2 Jahren aus einem Pappkarton baute. 

Indiana Jones IV: Dreispurige Autobahnen im Dschungel

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am Mai 22nd, 2008

So verglühen Legenden. So sehr habe ich mich darauf gefreut. Der neue Indiana Jones. Damals, der erste und der dritte Teil. Großartig. Der zweite Teil. Naja, aber immerhin stimmte die Atmosphäre. Und nun: Kristallschädel, Außerirdische, dreispurige Autobahnen im Dschungel, laue Gags, riesige Drehbuch-Löcher und eben kein Spannungsbogen. Die Magie ist weg. 

Einfach mal locker lassen

Veröffentlicht in bloggen by Jazz Inaria am März 20th, 2008

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