Archiv für die Kategorie ‘schöpfen’
Keine Zeit STOP Freitagstexter STOP Glückwunsch
Kopf an Kopf Rennen STOP DieJulia mit regierungskritischem “Immer beliebter: die Väterkarenz” STOP renke mit zukunftsweisendem Alarmsystem STOP Vera mit lakonischem (kurz vor) knappem “Spidermännchen” STOP Glückwunsch Vera AUSRUFEZEICHEN Dank an alle
Freitagstexter und -denker – Zeit zum Spinnen
Letzte Woche übergab Ramses des Wanderpokal an mich. Jetzt winkt erneut das Wochenende und der Freitagstexter will erjagt werden. Die tradierten Regeln: genau gucken, gewitzt denken, knackig freitagstexten und ehrenvoll gewinnen. Kimme, Korn und losgeballert.

Freitagstexter und -denker – demnächst auf diesem Sender
Ramses101 beliebte es, meinen bescheidenen Beitrag zum Freitagstexter mit huldvoller Stimme zum Sieger zu erklären. Mit großem Stolz erfüllt es mich, dass sich meine feinsinnige Beobachtung zur tiefschürfenden Fauna durchsetzen konnte gegen die sozialkritische Einlassung von Frau Vera Chimscholli, die Reisebeschreibung von Herrn ad und die Zweifel aus der Feder des göttlichen Christian Morgenstern. Geneigte Leser, schalten Sie auch am Freitag auf dieser Sender, um sich visuell inspirieren zu lassen und uns textlich zu inspirieren.
Roter Teppich für den Freitagstexter
Vielen Dank an alle, die beim letzten Freitagstexter teilgenommen haben. Natürlich habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich fragte Münzen, Orakel, die Karten und den Kaffeesatz. Ich stieß meinen Kopf gegen die Wand und deutete die Blutspuren. Am Ende standen mir halluzinatorisch zwei Kombattanten vor Augen, die Einfall an Einfall gen Ziel robbten:
Vera Chimscholli mit ihrer beißenden Kritik an der Populärkultur:
»Sie spielen Altsaxophon?«
»Ach, Schnickschnack.«
Die Weltregierung mit ihrer sodomitischen Einlassung:
Sax mit Tieren
In der Stichwahl fiel meine Entscheidung für die Weltregierung, der ihr Schmollmund beim letzten Freitagstexter ganz ausgezeichnet stand. Wir sehen uns dann am Freitag dort.
Hier tönt der Freitagstexter
Beim letzten Freitagstexter wurde mein Blog zum Sieger erkoren. Oh, wie schön. Hier nun die nächste Herausforderung. Die kurzgefassten Regeln: schauen, denken, Geistesblitz herausschleudern und “mit ein bisschen Glück” gewinnen. Viel Spaß!

Der neue Freitagstexter oder Wer spricht fotofinnisch?
Am Ende stand ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Marions Spionage-Thriller, Veras Erotikfilm und Sympatexters Serienkiller-Dokumentation. Ich mache mir im stillen Kämmerchen Gedanken darüber, warum die Frauen bei diesem Freitagstexter-Wettbewerb so gut abschnitten, und küre nach Zieleinlaufsphotoanalyse Vera Chimscholli zur Siegerin. Für alle anderen gibt es mentalen Zuspruch und virtuelle Trostkekse.
Rechte und Pflichten: Vera darf bald ihren ihren Siegerpreis in Empfang nehmen und muss mit Vergnügen den nächsten Freitagstexter ausrichten. Ab Freitag auf der, die oder das Textblog!
Kreative Heimsuchung: der Freitagstexter (12.01.07)
Willkommen bei der wöchentlichen Freitagstexter-Show. Mit meiner Empathie für Schwarzwälder Dorfkultur habe ich mir den Sieg auf der “neuen Blogsuppe” von verspult eingebrockt. Ich danke und freue mich auf die Trinkschokolade.
Alles geregelt
Regeln wie immer. Foto anschauen. Wirken lassen. Kreativ werden. Mit witzigen, zynischen, bedenklichen, überraschenden, tiefsinnigen, quergedachten, zündenden Über- und Unterschriften, Wendungen, Sätzen, Formulierungen. Beiträge aller Berufenen und Unberufenen sind willkommen bis Dienstagnacht. Am Mittwoch kürt Werbewund den Blog-Austräger des nächsten Freitagstexters und verschickt den
Supermegapreis
Die 1. Staffel von “Das Büro – Kompetenz gibt es woanders” auf DVD – DER Höhepunkt deutscher TV-Serien-Kultur.
Das Bild des Anstoßes

(Foto von Marika auf pixelquelle)
Die letzten Freitagstexter-Wettbewerbe
- verspult (5.1.07)
- jovelblog (29.12.06)
- DonsTag (22.12.06)
- sympatexter (15.12.06)
- out of uppen (1.12.06)
- verbal essence (24.11.06)
- eigenart (17.11.06)
- und nicht zuletzt Kais rollende Mikrowelle auf Werbewund (8.12.06).
TÄ-TÄ-RÄ-TÄ TSCHING BUMM
Die Flasche OPTI fluid hat einen neuen Besitzer; den Gewinner des Freitagstexters. Und es ist:
Sympatexter mit Fettsucht zieht Mikrowellenessen nach sich.
Den nächsten Freitagstexter gibt’s also hier. Herzlichen Glückwunsch.
Ein Dank an alle Teilnehmer fürs Mitmachen.
Zwecks postalischer Zusendung des Gewinns bitte eine kurze Mail mit Adresse an
kai (punkt) mauer (bei) gmail (punkt) com
Meinung aus dem Morgenmantel
Ein auf morgens 7:30 h angesetztes Meeting verheißt, neben einigen seltsam von nur halb verscheuchtem Schlaf entstellten Gesichtern, in der Regel nicht viel Gutes.
Es dauerte auch entsprechend lange, bis ich jemanden fand, der zu wissen glaubte, was der ganze Zirkus zu dieser nachtschlafenden Zeit eigentlich sollte. Von diesem Moment an spielten alle Anwesenden im Konferenzraum stille Post. Wobei es einen Unterschied zum Original gab – am Ende kam genau das an, was vorne rein gegeben wurde.
Und genau das wurde dann auch von höchster Stelle bestätigt, als die Flüsterrunde gerade durch war. Es ging mal wieder um unseren Lieblingskunden. Eigentlich hatten wir in den letzten Monaten nur für ihn gearbeitet. Wenn alle wirklich ehrlich zu sich selbst gewesen wären, hätte man sich sogar darauf geeinigt, dass es im Grunde auch nur ein Projekt war, an dem wir die gesamten Monate gearbeitet hatten.
Da das mit der Ehrlichkeit in unserer Branche jedoch per se so eine Sache ist, wurde also nicht darüber gesprochen, dass inzwischen das dritte Kreativteam an diesem so wichtigen Job gesessen hatte. Welch immens staatstragender Job das ist? Nun, es geht dabei um ein CLP. Ja, ein City-Light-Poster. Ein Motiv. Keine Serie von etwa zwölf an der Zahl. Auch keine deutschlandweit oder gar noch international in den größten Publikumszeitschriften erscheinende Anzeigenserie, sondern ein CLP-Motiv für den Einsatz in Nielsen VII. Na klar ist das wichtig. Jeder Job unseres Lieblingskunden ist wichtig. Genau so wichtig ist aber auch, dass die Jobs vernünftig bezahlt werden. Und daran wurden die Zweifel allmählich immer lauter – wenn man die Kollegen in einer schwachen Stunde beim Bier am Tresen traf.
Aber seit gestern waren wir auf dem richtigen Weg. Das insgesamt neunte CLP-Motiv würde es sein. Da waren sich alle ganz sicher. Bisher hatten zwar alle Motive die Klippe in Person des Marketingchefs genommen, doch dann kamen ja erst die Stromschnellen in dem Unternehmen unseres Lieblingskunden. Da gab es den Vertriebschef, die Produktionsleitung, den Vorstand, selbstverständlich den Inhaber selbst und noch die hauseigene Marktforschung. Irgendwo zwischen ihnen waren die alten Motive alle aufgerieben worden.
Doch unser neuntes Motiv hatte sie alle längst umschifft, mit Bravour gemeistert, souverän hinter sich gelassen, durch Klasse geschlagen. Es gab da lediglich noch den Vorstandsvorsitzenden. Ein Herr mittleren Alters. Pragmatisch. Kalkulierbar. Schnell in seinen Entscheidungen. Gestern Abend hatte er als Letzter das Motiv bekommen. So wie es aussah, war er ein Freund der schnellen Entscheidungen, oder er hatte schlichtweg, wie die meisten von uns, die Nase voll und wollte die ganze Angelegenheit zum Abschluss bringen. Mein Lieblingschef drückte eine Taste des Konferenztelefons in der Mitte des Tisches und begrüßte sein Gegenüber. Wir starrten alle wie gebannt diesen ufogleichen Telefonstern an, aus dem die noch hörbar verschleimte Stimme des Vorstandsvorsitzenden in uns drang. Blabla schönes Motiv, blabla passt zur Marke, blabla intelligente Idee. Das ging runter wie Honigwein. Doch was war das? Hatte er gerade »aber« gesagt? Ja, hatte er. Und es ging noch weiter. »Ich habe dieses Motiv heute Morgen meiner Frau gezeigt, und ihr gefiel es nicht, weil …« KRACK – Voll auf die Klippe gesetzt. Auch das neunte Motiv gesunken. Gescheitert an der Gattin. Hausfrauentests sind so tückisch.
Freitagstexter
Da ninifaye meinen Beitrag zum Sieger erklärte, habe ich nun die Ehre, die nächste Runde des Freitagstexters austragen zu dürfen. Dann mal ran.
Die Regeln sind denkbar simpel, und den meisten wahrscheinlich ohnehin bekannt. Zur Sicherheit aber noch einmal in Kurzform. Textet eine Headline, Beschreibung o. ä. auf das folgende Bild. Am kommenden Mittwoch ist es dann an mir, einen Gewinner zu küren.
Neben Ruhm, Ehre und Bauchpinselei kämpfen alle Mitspieler um eine Flasche OPTI fluid, eine Korrekturflüssigkeit, die bereits seit Jahren in meinem Schreibtisch auf einen einsatzfreudigeren Verwender wartet.
Nun aber genug der Worte. Lassen wir Bilder sprechen.
Passend zur Weihnachtszeit sehen wir das:

Nun wünsche ich allseits viel Vergnügen.


