Jazz Inaria

Es liegt ‚was in der Luft

Das Ende rückt näher

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Ich habe es getan. Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder in mein Aktiendepot geschaut. Kennt jemand die Erzählung „Die Grube und das Pendel“? So ungefähr fühlte ich mich. Jajajaja, ich weiß, man soll nicht alle seine Hoffnungen in Aktien setzen. Habe ich auch nicht. Ein großer Teil ruht auf einem Tagesgeldkonto. Trotzdem. Nach augenblicklichem Status muss ich mindestens zwei Monate eher sterben – Zinseszinseffekte noch nicht gerechnet. Ach. Alles wird gut.

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Oktober 6, 2008 at 7:05 am

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Übersetzung ist eine süße Kunst

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Ach, wie tönt es in unseren Ohren: Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Eine Melodie, ein Reim, alles sehr einprägsam. Aber für den internationalen Gebrauch völlig untauglich. Nun habe ich im Flugzeug die englische Übersetzung entdeckt – und ich spüre die Schmerzen der Übersetzer. „Kids and Grown-Ups love it so, the happy world of Haribo“.

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September 29, 2008 at 9:12 am

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Ja. Ja! JA! – Das Wahlergebnis der CSU

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Kaum kehre ich aus dem Urlaub zurück, erreicht mich die Nachricht, dass die CSU in Bayern eine von diesen historischen Erdrutschniederlagen eingefahren hat. Sagt die CSU-Generalsekretärin: „Nicht nur ein schwarzer Tag für die CSU, auch ein schwarzer Tag für Bayern.“ Ha! Eben nicht. Watch your metaphors!

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September 28, 2008 at 10:11 pm

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„Wir wollen sie schon ziemlich genau nageln“ – Ypsilanti und Münte

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Die Paul Panzer, Elvis Eiffel und Nils dieser Welt sind nicht mein Fall. Die wenig wehrhaften Zielgruppen, die sich alle Mühe geben, den Scheiß ernst zu nehmen, sollten sich zurecht selbst ein Denkmal bauen. Aber nach den anderthalb Minuten nach dem folgenden ffn-Schmankerl denke ich, man sollte sich bei diesen Spaßanrufen auf Politiker konzentrieren. Da würden sich garantiert ganz neue Netzwerke ans Tageslicht knüpfen. Wirklich erschreckend fand ich, dass Frau Y. den Hubertus-Heil-Kalauer kommentarlos hingenommen hat, dessen Qualität selbst die schlechtesten Beiträge des renommierten Freitagstexter-Wettbewerbs locker unterbietet. 

PS: Mal schauen, wie lange dieser Link noch lüppt.

PPS: Frau Ypsilanti, was ist mit Ihren Ohren? Als Imitator hat der Mann seinen Job verfehlt.

PPPS: Was bitte wollt Ihr mit den Linken tun?

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September 14, 2008 at 4:43 pm

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Geht in den Untergrund!

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Im Roman 42 schildert Thomas Lehr, was geschieht, nachdem ein Betriebsunfall einen Teilchenbeschleuniger am CERN geärgert hat. Heute wird ein solcher genau dort in Betrieb genommen. Kritiker befürchten, dass Schwarze Löcher und seltsame Materie erzeugt werden. Bei Lehr steht für alle die Welt still – bis auf die Personen, die bei dem Ereignis unter der Erde weilten. Also, Leute, ab in den Untergrund mit Euch!

>>> Im besten und schlechtesten Fall …

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September 10, 2008 at 8:28 am

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Was sind das denn für Arschlöcher?

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Ich glaub’s nicht. Nach einer Studie, die die Süddeutsche Zeitung zusammenfasst, sind die Regelsätze von Hartz IV zu hoch. Unter anderem enthielte die Studie diese Annahme:

Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur wurden lediglich ein, für Kommunikation zwei Euro veranschlagt.

Bitte nochmal auf der Zunge zergehen lassen: 1,00 € für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Pro Monat. Ob der neue Batman-Film jetzt ein Teil der Kultur ist, sei dahingestellt, aber die Eintrittskarte hat 9,50 € gekostet. Das heißt, ein Hartz IV-„Anhänger“ müsste darauf neuneinhalb Monate sparen. Die Jahresgebühr für die Stadtbibliothek kostet – glaube ich – um die 20,00 €. Jetzt wird’s eng. Von eigenen Büchern ganz zu schweigen. Menschenwürdig?

Written by Jazz Inaria

September 5, 2008 at 8:15 am

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Ich liebe Tasten

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Als Mac-User ist mittlerweile das Tool Quicksilver für mich unverzichtbar. Wenn ich mal auf einem anderen Rechner arbeiten muss, komme ich mir vor wie ein Blinder mit Krückstock. Nun habe ich ein neues Add-on für Firefox entdeckt, noch sehr in seinen Grundzügen, doch immerhin von Mozilla selbst. Version 0.1.1. Aber es klingt sehr, sehr interessant. Ubiquity.
Mit diesem Add-On lässt sich Firefox sozusagen natürlichsprachig bedienen. Ich rufe das Bedienungsfenster auf, gebe „map Freiburg Augustinerlatz“ – und ruckzuck wird das Satellitenbild von Freiburg auf den Bildschirm gerufen. Ich markiere einen Absatz auf Spiegel online, starte Ubiquity und maile den Absatz mit „email this to august“ an eben diesen. Eine Google-Suche initiiere ich z.B. mit „G Jazz Inaria“.
Wer sich das Add-on installiert, bekommt auch ein hübsches kleines Tutorial mitgeliefert.
Ich befürchte nur, dass meine Missmut an anderen Rechnern noch mehr steigt. Aber immerhin, auf meinem kann ich die Maus bzw. das Touch Pad ruhen lassen.

Written by Jazz Inaria

September 4, 2008 at 9:09 pm

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