Jazz Inaria

Es liegt ‚was in der Luft

Ein Y für ein B vormachen

with 3 comments

Gestern abend bei Beckmann. Der beinharte Talker fragte Frau Ypsilanti, ob sie sich von den Linken wählen lassen würde. Ihre Antwort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Das ist in mir nicht entschieden.“ Eine wahrhaft lyrische Formulierung. War ihr ein „Ich bin unentschieden“ zu entschieden? Wollte sie das Ich vermeiden: „Ich habe mich noch nicht entschieden“? Sie distanziert sich selbst von sich selbst. Da bleibt die Frage, wer oder was entscheidet: das Über-Ich, das Es, die Beck-Messerei, die Ideale der SPD oder gar die Antimaterie von Roland Koch. 

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Written by Jazz Inaria

März 4, 2008 um 9:29 am

Veröffentlicht in entscheiden, labern, lavieren, politisieren

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3 Antworten

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  1. persönlich würde ich das ja deutlich simpler sehen: Frau Yps hat eine gespaltene Persönlichkeit und durch das komplizierte Wahlsystem (panaschieren, kumulieren) läuft die Auszählung noch…

    renke

    März 4, 2008 at 2:44 pm

  2. Diese Lösung wäre mir sehr sympathisch, denn sie spräche immerhin für eine hohe Wahlbeteiligung von 100 %.

    Jazz Inaria

    März 4, 2008 at 3:06 pm

  3. aus mir kommt kein kommentar dazu.

    Ad

    März 4, 2008 at 5:41 pm


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